Viktoria und Michalina mit den Austrian Doctors in Bangladesch

Früh morgens in Dhaka im Smog der ersten Sonnenstrahlen anzukommen, hatte schon etwas Besonderes.

Rahman navigierte uns in Begleitung von Mr. Babul durch die für Dhaka recht leeren Straßen zwischen CNGs, Fahrrad- oder Gas betriebenen Rikschas, Fahr- und Motorrädern, Lastwägen und diversen anderen Autos in unser neues Zuhause auf Zeit nach Manda im Süden der Stadt. Dank Akhi‘s Kochkünste waren wir dort umfassend versorgt und konnten uns nach getaner Arbeit auf einer der beiden Dachterrassen entspannen.

An das Gewusel in den Straßen hatten wir uns bald gewöhnt und die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der MitarbeiterInnen im Projekt hat uns die Arbeit leicht gemacht. Ohne deren Unterstützung wären wir mit unserem beschaulichen Bangla Wortschatz wohl nicht allzu weit gekommen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich alle Beteiligten um ihre PatientInnen und auch umeinander bemühen und wie wertschätzend die PatientInnen diese Hilfe annehmen.

An zwei Wochenenden hatten wir die Möglichkeit die vielfältigen Landschaften von Bangladesch zu erkunden. Wir konnten durch die wunderschönen Teeplantage rund um Sreemangal spazieren und uns in den weltweit größten Mangrovenwäldern den Sundarbans auf die (leider erfolglose) Suche nach dem bengalischen Tiger machen.

Einzig unter der Hitze in Dhaka hatten wir einige Zeit zu leiden, denn es kühlte oft auch nachts nicht unter 30°C ab. Dieses Leid teilten wir auch mit den Bangladeschis selbst, wie uns Rouf, unser Übersetzer, täglich versprach „Winter is coming“. Der Winter mit etwas kühleren Temperaturen kam dann zwei Tage vor Abreise.

Wir können an dieser Stelle nochmals ein herzliches Danke sagen; an die MitarbeiterInnen in den Projekten, an Babul, die Austrian Doctors und an alle Menschen, die diese Projekte mit Mitteln jeglicher Art unterstützen. Abschließend können wir nur allen empfehlen, denen es jetzt ein bisschen unter den Fingern juckt, das Abenteuer Bangladesch selbst zu erleben.

Bangladesch, wir sehen uns wieder.

Bis dahin, alles Liebe, Viktoria und Michalina im Oktober 2025.

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