Corona – was nun?

von Dr. Werner Waldmann

Liebe Freunde und Gönner!

Wie ist das so mit der Angst vor der Katastrophe, deren Größe man nicht kennt. Sag, wie war das bei euch im Krieg, mit den Bomben? Wie seid ihr umgegangen mit dem Tod und seiner Willkür?

Ja, wie sind wir eigentlich? Was war anders? War es anders? Ja, es war anders.

Der Tod war nicht fiktiv, mit „es könnte sein, dass“, er war Realität und wurde in Millionen gezählt. Man kannte ihn und wusste wie das Grauen aussah. Die Angst war real, die war Teil einer sinnvollen Lebensstrategie.

Das Virus, die Seuche heute, ist anders. Sie gibt dem „es könnte sein, dass“ mehr Platz und damit der Fantasie mehr Raum – und damit der Neurose, als ihrer kranken Schwester. Die Zahl der Toten ist wohl kleiner, die Angst vor dem möglichen Unheil schrumpft aber nicht entsprechend.

Einen Rat – wie damit umgehen?

Wenn es einen gibt: am Boden bleiben! Das Notwendige und Mögliche tun. Tatsachen und Größenordnungen erkennen. Spekulationen wenig Raum geben, vor allem nicht den Worst-Case Szenarien. Nicht schon vor dem Fürchten Angst haben! Aufbauende, gute Nachrichten den Vorzug geben. Zu wissen, dass es die Zeit danach gibt, in der wir unsere normalen Aufgaben bewältigen müssen (und werden!).

Ihr Dr. Werner Waldmann

Share the Post:

Related Posts

SpenderInnentreffen am 30.04.2026

Das SpenderInnentreffen bot wertvolle Einblicke in die aktuellen Projekte in Indien und Bangladesch, inspirierende Erfahrungsberichte sowie einen intensiven persönlichen Austausch mit Vorstandsmitglied Dr. Christian Gruber.

Read More