Schillerstraße 30, 5020 Salzburg

St. Francis Assisi School

Anfang der 1990er Jahre hatte der Prado Bruder Ephrem den Traum, jungen Kindern in Howrah durch Bildung den Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen. In den Anfangs­zeiten musste er die Eltern überreden, ihre Kinder in die Schule zu schicken, da sie als zum Haus­halts­einkommen beitragende Arbeits­kräfte gebraucht wurden. Nach über 30 Jahren ist der Andrang sehr groß.

Wie alles begann

Vor mehr als 30 Jahren hatte Bruder Ephrem den Traum, in der armen Schwester­nstadt Kalkuttas, in Howrah, eine Slum­schule für die ärmsten Kinder zu schaffen. Die meisten Kinder der Biharnomaden mussten arbeiten, anstatt eine Schule zu besuchen und schaufelten mühselig Lehm aus dem Ganges, um Ziegel zu produzieren. Brother Ephrem wusste, dass meist nur durch Bildung der Weg der Armut geschafft wird. Er wollte eine Schule, die Geborgen­heit und Sicher­heit für das Leben seiner Anvertrauten garantiert.

Durch das glückliche Zusammen­kommen mit dem Salzburger Kinder­arzt Dr. Werner Waldmann konnte genug Geld aufge­bracht werden, um den Ankauf eines Grundstücks und den Bau eines Flug­daches als Schutz vor Hitze und Regen zu ermöglichen. Im Laufe der Jahre wurde ein solides Gebäude errichtet. In den Anfangs­zeiten musste er die Eltern überreden, ihre Kinder in die Schule zu schicken, da sie als zum Haushalts­einkommen beitragende Arbeits­kräfte gebraucht wurden. Nach über 30 Jahren ist der Andrang sehr groß.

Unterricht in unseren Schulen

Die St. Francis Assisi School ist heute zu einem Projekt herange­wachsen, welches das Leben vieler hunderter, ja tausender junger Menschen positiv verändert hat. Kinder werden von der „nursery class“ (Vorschule) bis zum siebten Schuljahr unter­richtet. Nach der siebten Klasse können die Kinder in eine staatliche Schule zu wechseln und dann die weiter­führende Schule (High School) besuchen. Lesen und schreiben, für die allermeisten von uns eine Selbst­verständlichkeit, öffnet den SchülerInnen der St. Francis Assisi School die Tür zu mehr Freiheit und Unab­hängigkeit im eigenen Land. Dadurch sind sie eher in der Lage, den Unrechts­strukturen zu entkommen. Für diese Arbeit wurde die Schule bereits im Jahr 1998 mit dem „Writers Award“, dem Preis für die humanitärste Schule Westbengalens, ausge­zeichnet.

Das Projekt im Überblick

  • Unsere Projekt­standort befinden sich in Kalkutta, Indien
  • Projekt­beginn war 1990
  • Mehr als 600 Kinder besuchen die Schulen jährlich

Wir unterstützen auch ein Training­center in Dhaka

Um jungen Erwachsenen eine Chance für eine bessere Zukunft zu ermöglichen, unter­stützen wir das Trainings­center in Dhaka. Dort sollen junge Erwachsene die Möglichkeit haben, eine Berufs­ausbildung zu bekommen.