
Viktoria und Michalina mit den Austrian Doctors in Bangladesch
Früh morgens in Dhaka im Smog der ersten Sonnenstrahlen anzukommen, hatte schon etwas Besonderes.
Dort, wo das Elend zum Alltag gehört, Bildung trotz Schulpflicht nicht verfügbar ist und basismedizinische Versorgung ein Luxusgut ist, genau dort arbeiten wir. Unser Schwerpunkt sind die Armenviertel von Dhaka (Bangladesch) und Kolkata (Indien) sowie sehr abgeschiedene Regionen in Kenia, Äthiopien und Bangladesch.
In den Schulen bekommen die Schulkinder gratis ein warmes Mittagessen – für viele der bildungsfernen Eltern eine große Motivation, die Kinder in die Schule zu schicken. So erhalten die Kinder die Bildung, die ihnen neue Möglichkeiten eröffnet. Und bekanntlich lernt es sich ja mit vollem Magen viel leichter.

Fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser hat Auswirkungen auf die Gesundheit, die Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Siedlungsgebiete. Daher errichten wir in Kooperation mit Menschen für Menschen ein Trinkwasserversorgungssystem in der Kleinstadt Busa für die etwa 30.000 BewohnerInnen.

Durch den Bau von solarbetriebenen Brunnen an unseren beiden Standorten in Kenia wurde ein wichtiger Beitrag zu Unabhängigkeit der Projekte geleistet. Vom sauberen Wasser, welches nun das ganze Jahr verfügbar ist, profitieren nicht nur die Menschen, sondern es ermöglicht auch den Ausbau der landwirtschaftlichen Projekte und der Aufforstungsprogramme.

Das Thema der fehlenden medizinischen Basisversorgung ist in Kenia ein großes. Zu den ganz großen Herausforderungen zählen HIV, Unterernährung, Malaria, FGM – um nur einige zu nennen. An beiden kenianischen Projektstandorten engagieren wir uns daher zusätzlich im medizinischen Bereich.

Dank eines von Austrian Doctors finanzierten, solarbetriebenen Brunnens bei der Eroret School ist es nun möglich, die schuleigenen Felder ganzjährig zu bewirtschaften. Dadurch kann der Großteil des Schulessens selbst angebaut und die SchülerInnen praxisnah in modernen Methoden der Landwirtschaft ausgebildet werden.

Die Folgen des Klimawandels, die wir auch in Österreich bereits stark spüren, sind in Ländern wie Kenia ungleich stärker. Um den damit einhergehenden Problemen entgegenzuwirken, starten die Austrian Doctors im Jahr 2024 ein Aufforstungsprogramm.

Das Center bietet Workshops zum Thema Familienplanung, sexuelle Gesundheit, die Rechte der Frau, Klimawandel uvm an. Damit wird die erwachsene Bevölkerung befähigt, z.B. neue Methoden in der Landwirtschaft zu erlernen, um so ihre Familien besser selbst versorgen zu können.

Seit 2017 sind Austrian Doctors Partner der MAA Eroret School in Loodoriak, Kenia. Die MAA Eroret School ist eine Schule, in der über 300 Kinder unterrichtet werden. Alle SchülerInnen bekommen auch täglich ein warmes Mittagessen und durch Bildung die Chance, ihr Leben nachhaltig zu verbessern.

Für viele Mädchen in ländlichen Regionen Kenias bleibt der Schulbesuch aufgrund langer und gefährlicher Schulwege eine tägliche Herausforderung. Um dies zu ändern, haben wir ein neues Projekt ins Leben gerufen: Der Bau eines Internats für Mädchen an der MAA Eroret School in Loodoriak, Kenia.

Hier haben über 80 Kinder die Möglichkeit, die verpflichtende Vorschule zu absolvieren. In einem sicheren und unbeschwerten Umfeld, dürfen sie spielen und werden von ausgebildeten PädagogInnen beaufsichtigt. Da vor allem für kleine Kinder eine gesunde Ernährung wichtig ist, bekommen sie eine nahrhafte Jause und ein Mittagessen.

In unserem Trainingcenter in Dhaka hat im Februar 2023 unser neues medizinisches Projekt eröffnet. Zwei lokale Ärzte und eine Gynäkologin behandeln pro Woche bis zu 300 PatientInnen. Durch die hauseigene Apotheke können die PatientInnen auch die Medizin bekommen, die sie benötigen.

Viele Menschen in Dhaka sind so arm, dass sie sich den Transport zu unserem Medical Center nicht leisten können. Seit Februar 2024 fahren wir daher nun mit unserer Mobile Clinic dorthin, wo sie leben.

In Gazipur entsteht eine Schule inklusive Sozial- und Gesundheitszentrum. Das Zentrum befindet sich in der Bauphase.

Das Trainingscenter soll jungen Erwachsenen die Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Sie haben hier die Möglichkeit, eine praxisnahe berufliche Ausbildung zu absolvieren.

Bildung ist für viele Menschen die beste Möglichkeit, sich eine bessere Zukunft aufzubauen. Daher unterstützen Austrian Doctors seit über 35 Jahren Schulen in den Armenvierteln von Dhaka. Die größte Schule ist die Manda School mit etwa 1.200 Kindern.

Die Gandaria School wurde im Jahr 1992 gegründet und bietet Platz für Kinder von der Nursery-Klasse bis zur 8. Klasse. Etwa 300 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule.

Die Korail School wurde Mitte der 1990er-Jahre gegründet und bietet Bildungsangebote von der Vorschulstufe bis zur 8. Klasse. Rund 300 Kinder besuchen derzeit die Schule, die von einem engagierten Team aus zwölf Mitarbeitenden betreut wird.

Einige begabte SchülerInnen werden nach dem Grundschul-Abschluss weiterhin finanziell unterstützt, damit sie eine weiterführende Schule besuchen und dann auf die Universität gehen können.

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Kamina Social Welfare Society betreiben die Austrian Doctors ein Altersheim für 30 SeniorInnen in Westbengalen. Dadurch können sie ihren Lebensabend in Würde verbringen.

Wir leisten medizinische Versorgung für diejenigen, denen sonst niemand hilft. Neben den allgemeinen Gesundheitskontrollen, werden in diesen Camps auch Augen- und Zahnkontrollen angeboten.

Golden Heaven ist ein Heim für geistig und körperlich beeinträchtigte Menschen, deren Angehörige sich keine Betreuung leisten können. Im Moment wohnen dort 20 Personen, aber es sollen Weitere aufgenommen werden.

Ende der 1980er Jahre hatte der Prado Bruder den Traum, in der armen Schwesternstadt Kolkatas, in Howrah, eine Schule für die ärmsten Kinder zu schaffen. Die Nachfrage ist weiterhin sehr groß und mehr als 500 SchülerInnen besuchen die Schule.

A short description of the service and how the visitor will benefit from it.

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A short description of the benefit.
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Früh morgens in Dhaka im Smog der ersten Sonnenstrahlen anzukommen, hatte schon etwas Besonderes.

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