Kenia - Nairobi

Viele Kenianer werden durch Klimaextreme und Stammesunruhen in die großen Städte wie Nairobi getrieben. Sie landen in riesigen Slums. Im Mathare Valley vegetieren Hunderttausende in tiefer Armut. Sie kämpfen nicht nur gegen Hunger sondern auch gegen Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und Asthma. Einen großen Teil unserer Projektarbeit widmen wir dem Kampf gegen die Immunschwächekrankheiten HIV und Aids.


Mehr als 1.000 HIV Infizierte erhalten von uns im Baraka Health Center regelmäßig lebensverlängernde und - rettende Medikamente. Wie in allen Projekten leisten die sechs anwesenden German- und Austrian Doctors in unserer fix bestehenden Slumambulanz auch basismedizinische Versorgung. Zusätzlich zur medizinischen Arbeit beraten wir die Erkrankten und organisieren Selbsthilfegruppen. Im Feeding - Center kümmern wir uns zudem um mangel- und unterernährte Kinder und unterstützen mehrere nahe gelegene Slumschulen durch Schulspeisungen.

Jede Spende hilft!

6 schwer erkrankte Malaria-Patienten können mit 180 Euro stationär behandelt und geheilt werden.

Aktuelles aus Nairobi

Daten & Fakten

Projektbeginn: 1997

Anzahl Ärzte zurzeit: Sechs deutsche Ärztinnen/Ärzte.

Einsätze: 53 unentgeltliche Einsätze im Jahr 2015. Von 1997 bis Ende 2015 wurden von den Ärztinnen/Ärzten insgesamt 777 unentgeltliche Einsätze durchgeführt.

Patientenkontakte: Jährlich werden in Nairobi über 65.000 Behandlungen vorgenommen.

PartnerGerman Doctors Nairobi ist seit 2012 registriert als Träger mit eigener Rechtspersönlichkeit. Das HIV-Programm arbeitet sehr eng mit der Christian Health Association of Kenya zusammen. Für die zahnärztliche Versorgung kooperieren wir mit den Dentists for Africa.

Struktur: Die sechs Ärzte arbeiten in einer festen Ambulanz im Mathare-Valley-Slum, dem Baraka Health Center.

Einsatzgebiet(e): Mathare Valley, der zweitgrößte Slum Nairobis, dessen Einwohnerzahl auf etwa 430.000 Menschen geschätzt wird.

Häufigste gesundheitlichen Probleme: HIV/Aids und Begleiterkrankungen dieser Infektionskrankheit, Tuberkulose, Malaria, Magen-Darm-Erkrankungen, Lungenentzündungen, Diabetes, Asthma, Unterernährung.

Schwerpunkte: Neben der allgemeinmedizinischen Behandlung liegt ein besonderes Augenmerk auf der Arbeit mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken. Da Unterernährung wesentlich zur Kindersterblichkeit beiträgt, stellt das Ernährungsprogramm eine wichtige Komponente des Nairobi-Projekts dar.